Ich verstehe nicht wie dieser Mann immer noch seine Rechtsanwaltzulassung behalten darf. Jeder andere wäre schon längt mit einer dicken Strafe verknackt worden.

Im Mai 2006 hatte der für Abmahnungen bekannte Gravenreuth die Tageszeitung abgemahnt, weil er unbestellt eine Bestätigungsmail für den taz-Newsletter erhalten habe. Als die Zeitung nicht zahlte, habe Gravenreuth eine einstweilige Verfügung erwirkt. Dem Münchner Anwalt wurde darin ein Betrag von 663,71 Euro zugesprochen, den die taz zahlte. Dennoch ließ der Anwalt die Domain www.taz.de pfänden und versuchte sie sogar, sie zu versteigern. Er begründete diesen Schritt, dass er kein Geld von der Berliner Zeitung erhalten habe.